Auskunftspflicht eines Vorsorgebevollmächtigten

Ein sehr häufig in der Praxis auftretendes Problem ist der Umfang der Auskunftspflicht eines Vorsorgebevollmächtigten. Insbesondere nach dem Tod des Vollmachtgebers möchten die Erben häufig Auskunft über die Tätigkeit des Bevollmächtigten erhalten. Dieser ist hierüber meistens nicht sehr erfreut und verweigert diese Auskunft.

Einer Vorsorgevollmacht liegt ein Auftragsverhältnis zu Grunde. Hieraus steht dem Vollmachtgeber ein Auskunftsanspruch zu. Dieser geht auch auf die Erben über, sog. Universalsukzession.

Der Auskunftsanspruch umfasst die u.a. die Vorlage eines Bestandsverzeichnisses. Hierbei handelt es sich um eine übersichtliche Zusammenstellung aller Aktiv- und Passivposten.

Der Bevollmächtigte muss alle zumutbaren Anstrengungen unternehmen und alle zur Verfügung stehende Erkenntnismöglichkeiten ausschöpfen um seiner Auskunftspflicht nachzukommen. Der Bevollmächtigte muss ggfls. auch Kosten hierfür in Kauf nehmen.

Für alle Fragen rund ums Erbrecht sowie um Vorsorgevollmachten, Patentenverfügungen stehen Ihnen in unseren Kanzleien in Ravensburg, Wangen und Isny Frau Fachanwältin für Erbrecht Regine Nick und Herr Rechtsanwalt und Steuerberater, Fachanwalt für Erbrecht, Tobias Rommelspacher zur Verfügung. .

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Rommelspacher Glaser Prüß Mattes PartG mbB
Fachanwälte | Steuerberater
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