Gesetz zum Unterhaltsvorschuss geändert

Wenn Eltern sich trennen, gilt es zunächst viele finanzielle Fragen zu klären. Eine der wichtigsten ist die Regelung der Unterhaltsansprüche von minderjährigen Kinder. Diese können ihren Lebensunterhalt noch nicht selbst verdienen und grundsätzlich gilt, dass ein Elternteil die Kinder betreut und versorgt, der andere Elternteil bezahlt Kindesunterhalt. Gerade in der ersten Zeit nach der Trennung, aber auch später, kommt es vor, dass Kinder diesen Unterhalt nicht regelmäßig und pünktlich erhalten. Entweder, weil der Elternteil nicht zahlen kann oder will, oder weil er vielleicht nicht auffindbar ist. In diesen Fällen springt der Staat mit dem sogenannten Unterhaltsvorschuss ein. Bisher konnten alleinerziehende Eltern diese staatliche Leistung nur für Kinder bis 12 Jahre und längstens 72 Monate lang bekommen. Ab 01.07.2017 fallen diese Beschränkungen weg. Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres können, wenn die sonstigen Voraussetzungen erfüllt sind, Unterhaltsvorschuss beziehen ohne die bisherige Beschränkung auf einen Zeitraum von sechs Jahren.

Für den allein erziehenden Elternteil ist es dennoch wichtig, die Unterhaltsansprüche der Kinder gegen den anderen Elternteil geltend zu machen. Der Unterhaltsvorschuss ist geringer als der Mindestunterhalt für ein minderjähriges Kind. Wir helfen Ihnen bei der Durchsetzung der Unterhaltsansprüche.

Bei allen Fragen rund um das Thema Unterhalt steht Ihnen Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht Antje Rommelspacher gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie bei Bedarf einen Besprechungstermin über unser Sekretariat.

Antje Rommelspacher

-Rechtsanwältin – Fachanwältin für Familienrecht – Mediatorin

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