Nachweis der Erbenstellung gegenüber Banken

In der Praxis stellt sich häufiger das Problem, wie können Erben gegenüber Banken oder Sparkassen nachweisen, dass sie tatsächlich die rechtmäßigen Inhaber von Konten oder Sparbüchern sind. Die Banken geben häufig Konten oder Sparguthaben nicht frei, so lange die Erbenstellung nicht nachgewiesen ist. Währenddessen können die Erben nicht über das Geld verfügen.

Viele Banken und Sparkassen verlangen nach wie vor die Vorlage eines Erbscheins, einer Bestellungsurkunde oder eines Testamentsvollstreckerzeugnisses. Andere Nachweise werden nicht anerkannt. Diese Auffassung ist falsch.

Schon frühzeitig hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass Erben verstorbener Bank- oder Sparkassenkunde nicht dazu gezwungen werden können, dem Geldinstitut einen Erbschein vorzulegen. Der BGH lässt auch andere Formen zum Nachweis der Erbenstellung zu.

Da die Kosten eines Erbscheins beträchtlich sein können, müssen die Banken und Sparkassen öfters auf die Rechtsprechung des BGH hingewiesen werden. Wir konnten bereits mehrfach hierdurch für unsere Mandanten erreichen, dass ein Erbschein für viel Geld überflüssig wurde.

Gerne steht Ihnen Herr Rechtsanwalt und Steuerberater, Fachanwalt für Erbrecht,  Tobias Rommelspacher in unseren Kanzleien in Ravensburg oder Wangen für ein Beratungsgespräch zur Verfügung.

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