Auch Finanzbeamte klagen!

Ein Finanzbeamter machte im Rahmen seiner Einkommensteuererklärung Reisekosten für die Teilnahme an zwei Fußballturnieren der Finanzämter geltend.

Zunächst berücksichtigten die Kollegen des Finanzbeamten die Fahrtkosten für die Teilnahme an den beiden Fußballturnieren nicht als Werbungskosten. Auch das Finanzgericht wies die Klage ab. Es könne nicht festgestellt werden, dass die Teilnahme an den Turnieren im dienstlichen Interesse erfolgt sei.

Der Finanzbeamte gab sich jedoch noch nicht geschlagen und legte Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision gegen das Urteil ein, da die Sache von grundsätzlicher Bedeutung sei. Der Bundesfinanzof wies nun in einem Beschluss Beschluss vom 6.2.2012, VI B 110/11, die Beschwerde als unbegründet zurück.

Dieses Verfahren zeigt, dass selbst Finanzbeamte nicht immer einverstanden mit den Entscheidungen Ihrer Kollegen sind und hiergegen sogar gerichtlich vorgehen. In der Praxis raten Mitarbeiter des Finanzamts den nicht vertretenen Steuerbürger jedoch immer von Klagen ab, da die Sach- und Rechtslage eindeutig sei. Man könne auf die Richtigkeit der Entscheidung des Finanzamts vertrauen. Dass dies ebene gerade nicht immer der Fall ist, zeigt die Flut an stattgebenden Urteilen der Finanzgerichte.

Sollten auch Sie mit einer Entscheidung des Finanzamts nicht einverstanden sein, so nehmen Sie bitte Kontakt zu unserer Kanzlei auf. Herr Tobias Rommelspacher kann in seiner Doppelfunktion als Rechtsanwalt und Steuerberater nicht nur die Entscheidungen des Finanzamts überprüfen, sondern auch Ihre Interessen ggfl. vor Gericht vertreten.

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