Steuerlich zu berücksichtigende gemischte Aufwendungen

Seit jeher bestand zwischen der Finazverwaltung und dem Steuerbürger Streit darüber, ob nur teilweise beruflich veranlasste Aufwendungen steuerlich mindernd zu berücksichtigen sind. Bisher lehnte die Finanzverwaltung eine Absetzbarkeit solcher Aufwendungen immer ab.
Seit einem Beschluss des Großen Senats am Bundesfinanzhof (BFH) im Jahr 2009 ist diese Auffassung überholt. Es besteht nunmehr die Möglichkeit diese Aufwendungen, zumindest zu 50% steuerlich geltend zu machen. Der BFH hält in mehreren Urteilen an seiner Rechtsprechung fest, weshalb mittlerweile auch die Finanzverwaltung ihre bisherige Rechtsansicht aufgab.
Voraussetzung für die Abzugsfähigkeit ist eine berufliche Veranlassung von über 10%. Wenn kein anderer Aufteilungsmaßstab substantiell nachgewiesen werden kann, bestehen nach der Ansicht des BFH keine Bedenken, von einer hälftigen Aufteilung sämtlicher Kosten auszugehen. Da die Finanzverwaltung dieses Urteil im Bundessteuerblatt veröffentlichte, kann sich der Steuerpflichtige auf den Aufteilungsmaßstab 50:50 berufen.

Im Rahmen der Einkommensteuererklärung ergeben sich durch diese Neuerung erhebliche Möglichkeiten die Steuerlast zu reduzieren. Gerne ist Ihnen Herr Rechtsanwalt und Steuerberater Tobias Rommelspacher bei der Erstellung Ihrer Einkommesteuererklärung behilflich.

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