Abmahnkanzlei versteigert Forderungen in Höhe von 90 Mio. €

Die jüngsten Veröffentlichungen in Bezug auf die „Abmahnmaschinerie“ lassen erhebliche Zweifel an der Seriosität von Forderungen wegen angeblicher Urheberrechtsverletzungen in sog. Peer-to-Peer Netzwerken entstehen. Eine Rechtsanwaltskanzlei versteigert ab 12.12.2011 Forderungen aus Abmahnverfahren, in denen die Abgemahnten die Zahlung verweigerten. Bei den Verfahren handelt es sich vor allem um Abmahnungen an mutmaßliche Filesharer. Insgesamt sollen Forderungen in Höhe von 90 Millionen Euro unter den Hammer kommen. Diese Summe setzt sich aus ca. 70.000 Fällen zusammen, da die Abmahnkanzlei für den Fall der Nichtzahlung des “Vergleichsangebots” von 650,00 € in einem weiteren Schreiben Ihre Forderung auf 1.286,80 € erhöhte.

Da durch die Versteigerung mit weiterem Druck von Inkassounternehmen zu rechnen ist, sollten Sie Kontakt zu einem Rechtsanwalt aufnehmen. In unserer Kanzlei beraten Sie die Herren Rechtsanwälte Dr. Mattes und Tobias Rommelspacher gerne.

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